Der Kampf der Elefanten vs Menschen um Existenz, Nahrung und Lebensraum

by NeidGruen
Posted 06.Dez 2009

Wenn Menschen und Elefanten aufeinander treffen, nimmt dieses “Meeting” oftmals kein gutes Ende. Warum? Weil Mensch es kann .. recht haben .. und Gott spielen!

elefant_elefanten

Schon immer wieder geil. Oder eigentlich nicht. Wenn man sich die Welt heute anschaut. Ein Beispiel.

Das Video “Sumatra Elefanten und die “Flying Elefant Squads”” aus dem Hause des WWF inspirierte mich zu diesem Gedankengang.

Der Asiatische Elefant (Elephas maximus), oft auch als Indischer Elefant bezeichnet, ist nach dem Afrikanischen Elefanten das zweitgrößte Landtier der Erde und neben dem Afrikanischen Elefanten und dem Waldelefanten die einzige weitere lebende Art der Elefanten. Im Gegensatz zu seinem afrikanischen Vetter ist er leicht zähmbar und wurde dadurch zu einem Nutztier des Menschen.

Thema: Elefanten auf Sumatra
Der Asiatische Elefant (Elephas maximus oder auch “Indischer Elefant”) ist dort mitunter heimisch. Ja, aber mit der Heimat ist das so ne Sache. Insbesondere dann, wenn manch anderer sich dort im “Karnickelfick” Stile ausbreitet. Die Rede ist vom Menschen, der sich ja eh schon die ganze Welt zu eigen macht. Teils auch den Menschen.

Warum? Weil er es kann. Die Macht dazu hat, und teils von Regierungen auch die Rechte dazu. Soviel vorab dazu.

Das WWF Video

Lebensraum: Indien (Osten, Südwesten sowie Himalaya-Südrand), Sri Lanka, Nepal, Bhutan, Bangladesch, China (äußerster Süden), Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Malaysia, Indonesien (Sumatra, Borneo; ausgestorben auf Java)

Zur Pointe
Der Mensch breitet sich aus. Zerstört Wälder und Natur. Er braucht das Land oder die Ressorucen ja. Um sich weiter auszubreiten.

Allerdings leben dort ja auch “andere” Bewohner der Erde. Elefanten zum Beispiel. Und da man deren lebensraum dezimiert, dezimiert er zugleich auch die “Nahrungsreservoiren”.

Also machen sich die Dickhäuter auf die Suche nach neuen “Fundstätten”, wo man was zu fressen finden kann. Der Mensch hat Ihm ja im Grunde die Existenzgrundlage genommen.

Nun streift der Elefant - hungrig wie er ist – in neue Regionen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese dem “Menschen GEHÖRT” ist recht gross, zumal dieser ja überall zugegen ist.

Dann frisst er von dessen Äckern, was der Bauer mühselig planzt, hegt und pflegt. Zumeist um seine Familie zu ernähren.

Es kommt zum Eklat – die Bauern und Menschen betrachten die Elefanten als Bedrohung. Für sich, für Ihre Familien und für Ihre Existenz. Knarre raus und Bumm … und dann wärt sich der Mensch auch im Recht ..

Traurig aber wahr
Lustig die Geschichte, wa? Aber die Realität an manchen Orten der Erde. Der ganze Kerngedanke lässt sich im Grunde auch auf jede andere “Menschen-Tier” Beziehung übertragen.

“Der Mensch stiehlt dem Tier seinen Lebenraum, und seine Existenzgrundlage. Das Tier – auf der Suche nach Nahrung – macht sich in Menschenregionen. Nimmt sich was er braucht. Der Mensch sieht die Gefahr, hat Angst um seine Existenz. Macht Bumm, Knall, Zack. Und das Problem ist weg – für Ihn. Sein Problem.” Und wer hat Recht? Der Mensch, wa? Weil er es kann!


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