Dont do that PETA: Katzenjammer Poster und Aktion Pro Katzen Kastration

by NeidGruen
Posted 02.Mrz 2010

Petas neueste Flyer/Poster Aktion gegen das kastrieren von Katzen

Poster via PETA

Die Tierschutzorganisation Peta meldet sich mal wieder in Sachen Katzenschutz zu Wort ..

PETA fordert Kastrationsgebot für alle Freigänger-Katzen
Katzenfreunde wissen schon lange um die Probleme der heimatlosen Katzen in Deutschland – häufig leiden die Tiere unter Hunger, Krankheit und Verletzungen, werden oft sogar Opfer von Jägern oder anderen Tierquälern.

Okay – soweit sehe ich das auch ein! So schauts aus .. leider, in Gottes Namen.

Eine einzige Katze und ihre Nachkommen können potenziell in nur 7 Jahren für weitere 420.000 Katzenbabys sorgen.

.. auch dass sich Katzen ähnlich famos vermehren können, wie Mäuse. Wusste ich zwar noch nicht, aber in jedem Falle mir einleuchtend.

Nun aber die Forderung von PETA …

Solange noch Katzen, die nicht kastriert sind, Zugang zum Freien haben, wird sich die Problematik weiter verschärfen. Tierheime und Katzenschutzgruppen kümmern sich so gut wie möglich um die bereits heimatlosen Katzen, doch die Wurzel des Tierleids liegt bei den Katzen, die zwar ein Zuhause haben, aber nicht kastriert wurden.

Hey gehts noch?
Ich meine ich respektiere die meisten Eurer Ansichten – teile sogar oftmals Eure Meinung. Aber die Katzen kastrieren – nur weil Sie sich rasant vermehren? Schaut Euch mal den Menschen an – was der im letzten Jahrhundert für ein Karnickeliges Treiben an den Tag gelegt hat – sollen wir jetzt allen Männern, die eine Frau an Ihrer Seite haben, die Eier rausreissen – nur damit diese nicht noch mehr Kinder in die Welt setzten?

Sorry PETA. Ihr seid echt cool. Aber hier – in diesem Aspekt, da stimme ich Euch echt nicht zu. Ist keine Relation – entweder Menschen die Eierstöcke rausreissen und Männern den Hodensack abschnibbeln und dann meinetwegen auch den Katzen – oder gar niemandem!

Ciao!


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Kommentare

  • Holger meinte

    Die Kastration von Katzen verhindert weiteres Tierleid.
    Wer im Tierschutz aktiv ist kennt das Elend das durch nicht kastrierte Tiere hervorgerufen wird. Dieses Thema ist aber zu umfasssend um es hier mit wenigen Worten umfassend zu schildern. Daher kann ich folgende Links nur wärmstens empfehlen:

    http://www.cat-care.de/Flyer-Kastration.pdf
    www.katzenschutzverordnung.de.vu

    Ein Auszug:
    Warum kastrieren?
    Die Frage sagt es schon: Auch weibliche
    Katzen werden kastriert – nicht sterilisiert!
    Fakt ist, dass rollige Katzen einer großen hormonellen
    Belastung ausgesetzt sind, der nur durch
    eine Befruchtung oder durch die Kastration ein
    Ende gesetzt werden kann. Wird das Tier ausschließlich
    in der Wohnung gehalten und nicht
    gedeckt, kommt es zu einer regelrechten
    „hormonellen Vergiftung“, der Dauerrolligkeit. Lässt
    man sein Tier decken, verkürzt man nicht nur seine
    Lebenserwartung und nimmt durch die
    Beanspruchung und Deformation der
    Gebärmutter gesundheitliche Schäden in
    Kauf, sondern man vermehrt auch das
    ohnehin schon bestehende Katzenelend.
    Ist das Tier Freigänger, drohen
    ihm noch weitere Gefahren: Es wird
    sich auf der Suche nach einem Partner
    weit von Zuhause entfernen, unbekannte
    Straßen überqueren und so lange
    unterwegs sein, bis es einen Geschlechtspartner
    gefunden hat. Handelt es sich um eine
    weibliche Katze, läuft sie Gefahr, sich beim
    Deckakt das tödliche FIV-Virus (=Katzenaids) einzuhandeln,
    welches durch den Nackenbiss übertragen
    wird.
    Unkastrierte Kater entlaufen meist bei Einsetzen der
    Geschlechtsreife, weil sie – dem Geruch eines
    Weibchens folgend – oft viele Kilometer zurücklegen.
    Die meisten überfahrenen Tiere werden während der
    Paarungszeit aufgefunden! Beim Kampf um ein
    Weibchen sind Kater zusätzlich erbitterten Katerkämpfen mit anderen Revierkatern ausgesetzt, durch die sie oftmals schwer verletzt und mit tödlichen
    Krankheiten wie FeLV (=Leukose) oder FIV
    (=Katzenaids) infiziert werden. Da eine Katze in der
    Regel von mehreren Katern gedeckt wird, ist auch für
    sie die Gefahr einer Infektion äußerst hoch
    Denjenigen, die es nicht für „natürlich“ halten, sei
    gesagt, dass ein „natürliches“ Leben für die wildlebende Katze bedeutet, nur ein Alter von 1-5 Jahren zu erreichen und in ihrem kurzen Leben möglich viele Junge in die Welt zu setzen, von denen nur ein Dritte überlebt. Für alle anderen, hier die Vorteile auf einen Blick:
    1. Keine Rolligkeitssymptome
    2. Keine übelriechenden Markierungen
    3. Geringeres Bedürfnis zu streunen
    4. Weniger Aggressionen
    5. Stärkere Menschenbezogenheit
    6. Kaum Risiko hormoneller Erkrankungen wie
    Zysten, Gesäugetumore oder Gebärmutterentzündung
    bei der weiblichen Katze sowie
    Prostatakrebs beim Kater
    7. Deutlich geringeres Risiko der Infektion mit FeLV
    (=Leukose) oder FIV (=Katzenaids) durch den
    Wegfall von Paarungsbissen und Katerkämpfen
    8. Doppelt so hohe Lebenserwartung
    9. Kein Zuwachs ungewollter Katzenkinder, für die
    man kein Zuhause findet

    Bitte erst umfassend informieren und dann urteilen.

    Gruß

    Holger

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