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Eine kürzlich (oder eigentlich ist das schon eine Weile her) veröffentlichte Studie hat ergeben, dass wir Menschen in Europa ziemliche Schweinchen sind. Richtige Drecksschleudern. Zumindest was unsere Produktivität in Sachen “Müll” angeht.
Rund 500 Kilogramm der Gammelware produziert jeder Europäer jährlich. Das hört sich vielleicht beim ersten Lesen gar nicht so viel pro Kopf an, aber wenn man die 500 Kilo dann mal auf ein Land hochrechnet, kommt dabei schon eine ganze Stange Müll bei rum. Und man fragt sich manchmal stirnrunzlend wo der ganze Müll hinkommt. In den Müll?!?
Aber ehrlich gesagt, soll die Verwertung dieser wertvollen Fracht jetzt auch nicht das Thema sein. Nicht direkt. Vielmehr machte in den letzten Tagen ein wirklich geiler Flashmob im Netz die Runde, und den möchte ich Euch sehr gerne zeigen. Worum geht´s?
Alice von Survival International (einer Organisation, die hilft, indigenen Völkern ihr Leben zu verteidigen, ihr Land zu schützen und ihre Zukunft selbst zu bestimmen.) schreibt mir gerade:
Survival International ist eine Menschenrechtsorganisation für indigene Völker weltweit. Das Video zeigt die ersten Aufnahmen von einem ‘unkontaktierten’ Volk, und wurde von der BBC aufgenommen und uns für unseren Kampagne zur Verfügung gestellt. Um das Land und Leben dieser Gruppe zu schützen, möchten wir das Video und unsere Unterschriftenaktion so weit wie möglich verbreiten und hoffen auf Eure Unterstützung.
Als ich ein kleiner Junge war, hat mir meine Mutter immer zwei Dinge eingetrichtert: Zum einen, dass ich immer schön meinen Teller aufessen solle, weil am nächsten Tag sonst nicht die Sonne scheinen würde und das ich nicht alles glauben sollte, was mir andere so erzählen. Sie sagte: Ich solle zuhören, dann denken, und schliesslich mir mein eigenes Bild machen.
Gut. Das meine Mutter mich angelogen hat, was das mit dem Sonnenschein angeht, wurde mit kurze Zeit später klar, als ich heimlich meinen Teller NICHT aufgegessen hatte, und am folgenden Tag dennoch die Sonne schien. Und das war auch einige andere Male so. Aber nun gut. Viel wichtiger, ist die zweite “Lehre”. Ich nenne es mal eine “Mütterliche-Weisheit”, weil wie jeder weiss – Mütter wissen wovon Sie sprechen. Und Sie haben eh immer recht. Mütter eben. Aber lange Rede kurzer Sinn, denn ich hab schon zuviel geschwaffelt: Greenpeace hat im vergangenen Jahr wieder viele tolle Videos ins Netz gestellt.
Laut der Webseite weltbevoelkerung.de lebten in der Sylvester-Nacht (2010) auf den 1. Januar 2011 etwa genau 6.934.196.000 Menschen auf der Erde. Eine wirklich enorme Summe, wenn man alleine denkt, wie voll eine Fussball Stadion mit alleine “50.000″ Zuschauern schon wirkt, oder wie gross das geschäftliche Treiben in einer Grosstadt mit ein paar Millionen Einwohner wirkt.
Jedenfalls werden es nicht weniger Menschen auf der Erde. Im Gegenteil: Es werden mehr, was mitunter auch mit der gestiegenen Lebenserwartung zu tuen hat. Der durchschnittliche Mensch wird heute fast 70 Jahre alt. 10 Jahre älter als noch vor rund einem viertel Jahrhundert. Glaubt man den Statistiken, kommen sekündlich etwa 3 neue Erdlinge hinzu. In der Minute 180. Jede Stunde 10800. Jeden Tag 259200 (wenn ich mich nicht verrechnet habe, wobei die Zahl “3″ auch nicht so exakt ist).
Erinnert Ihr Euch noch an den 27. März 2010. Für 60 Minuten gingen in mehr als 120 Ländern, in tausenden Städten und Millionen Haushalten der Welt die Lichter aus. Für genau 60 Minuten. Es war die Stunde der Erde, die Earth Hour 2010.




